Essentielles Mineral; an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt.
Formen und Einnahme
- Magnesiumcholorid Hexahydrat
Co-Faktor für Vitamin D
Magnesium ist für die Aktivierung von Vitamin D unabdingbar. Ein Magnesiummangel kann dazu führen, dass Vitamin-D-Supplementierung nicht anschlägt (kein messbarer Anstieg des 25-OH-D-Spiegels). Viele Vitamin-D-Studien berücksichtigen den Magnesiumstatus nicht — mögliche Quelle für widersprüchliche Studienergebnisse.
- Referenz: “Role of Magnesium in Vitamin D Activation and Function” — pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29480918/
Defizienz
- Starke Verwendung von Kunstdüngern verringert den Mineraliengehalt im Boden und damit in der Nahrungskette
- Magnesiummangel ist weit verbreitet und oft unerkannt
- Mögliche Symptome: Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen (z. B. ventrikuläre Extrasystolen), Erschöpfung, Stimmungsschwankungen
Herz-Kreislauf
Fallbericht aus HN-Diskurs: Kombination D3 + Magnesium beseitigte ventrikuläre Extrasystolen nach Jahren der erfolglosen Behandlung. Gegenseitige Abhängigkeit: D ohne Mg und Mg ohne D zeigten jeweils keine konsistente Wirkung; erst die Kombination half.
Wechselwirkungen
- Vitamin D (D3 + K2 + Mg als sinnvolle Dreier-Kombination)
- Kalium: oft gemeinsam defizient