Vitamin D ist streng genommen kein Vitamin, sondern ein Steroidhormon (Secosteroid), das einen Kernrezeptor bindet, der ~1.000–2.000 Gene reguliert (5–10 % des menschlichen Genoms). Der Name “Vitamin D” hat sich seit 1922 erhalten, obwohl D keine Amingruppe hat und kein echtes Vitamin ist.

Präparate

Funktion

Dosierung und Monitoring

Synergien und Co-Faktoren

Observationsdaten vs. RCT-Ergebnisse

Beobachtungsstudien zeigen, dass hohe Vitamin-D-Spiegel stark mit guter Gesundheit korrelieren (niedrigere Gesamtmortalität, weniger Krebs, bessere Stimmung). Supplementierungsstudien (RCTs) zeigen jedoch deutlich schwächere Effekte — ein klassischer Fall von Confounding in Observational Studies.

Die wahrscheinliche Erklärung: Blut-Vitamin-D ist ein Proxy für Sonnenexposition und körperliche Aktivität draußen, nicht primär ein direkter Kausalfaktor.

Breitengrad und saisonale Defizienz

Vergleichsfall Omega-3 / Fischöl

Omega-3/Fischöl hat denselben Hype-Enttäuschungs-Zyklus durchlaufen: frühe Beobachtungsstudien positiv, spätere RCTs enttäuschend. Lebertran wurde historisch für Vitamin D eingesetzt, nicht für Omega-3.

Praktische Empfehlungen